Bioplast Piercings: Innovativer Komfort für anspruchsvolle Träger
In der modernen Piercing-Kultur hat sich Bioplast als einer der führenden Standards für biokompatiblen Schmuck etabliert. Bioplast ist ein spezieller, medizinischer Kunststoff, der explizit für den Einsatz im menschlichen Körper entwickelt wurde. Er vereint Sicherheit mit einer Flexibilität, die starre Metalle nicht bieten können. In dieser Kategorie findest du eine umfassende Auswahl an Bioplast-Schmuckstücken, die sowohl für den Ersteinsatz als auch für die dauerhafte Nutzung optimiert sind.
Was macht Bioplast so besonders?
Bioplast unterscheidet sich von gewöhnlichem Kunststoff durch seine strengen medizinischen Spezifikationen. Es ist gewebefreundlich, nickelfrei und enthält keine schädlichen Zusatzstoffe. Ein entscheidender Vorteil für die Heilung: Bioplast kann im Autoklaven sterilisiert werden, was es zu einem der wenigen Kunststoffe macht, die Piercer bedenkenlos direkt nach dem Stechen einsetzen können.
Vor- und Nachteile von Bioplast-Piercings
Wer vor der Wahl zwischen Titan und Bioplast steht, sollte die spezifischen Eigenschaften des Materials kennen:
Die Vorteile im Überblick
- Hervorragende Wundheilung: Da Bioplast eine extrem glatte Oberfläche besitzt, können Lymphflüssigkeit und Wundsekret weniger stark verkrusten. Dies reduziert Reizungen beim Reinigen des Stichkanals.
- Schonung von Zähnen und Zahnfleisch: Besonders bei Lippen- oder Zungenpiercings ist Bioplast unschlagbar. Es ist weicher als der Zahnschmelz, wodurch das Risiko von Zahnschäden oder Zahnfleischrückgang (Rezession) massiv gesenkt wird.
- Leichtgewicht: Das Material ist deutlich leichter als Metall, was den Tragekomfort erhöht – besonders bei großflächigem Schmuck oder empfindlichen Ohrenknorpel-Piercings.
- Thermische Isolierung: Im Gegensatz zu Metall leitet Bioplast weder Kälte noch Hitze. Das macht es im Winter (kein "Anfrieren" am Ohr) und im Sommer (kein Aufheizen) sehr angenehm.
Mögliche Nachteile
- Verschleiß: Als organisches Polymer unterliegt Bioplast einem gewissen Verschleiß. Durch Speichel oder Körperflüssigkeiten kann das Material nach 6 bis 12 Monaten leicht aushärten und sollte dann ausgetauscht werden.
- Empfindlichkeit gegen Biss: Wer bei Zungenpiercings unkontrolliert auf den Stab beißt, kann Bioplast schneller beschädigen als harten Chirurgenstahl.
Wissenswertes: Bioplast als Problemlöser
Wusstest du, dass Bioplast oft die letzte Rettung für "zickige" Piercings ist? Wenn ein Stichkanal chronisch gereizt ist oder zur Bildung von Wildfleisch neigt, bewirkt der Wechsel auf einen Bioplast-Stab oft Wunder, da der mechanische Reiz auf das Gewebe minimiert wird.
Zudem ist Bioplast ein idealer Retainer. Dank der transparenten oder hautreinen Optik können Piercings bei der Arbeit, beim Sport oder bei medizinischen Eingriffen diskret "versteckt" werden, ohne dass der Kanal zuwächst.
Kürzen und Individualisieren
Ein technisches Highlight von Bioplast-Stäben ist die Anpassbarkeit. Sie können einen zu langen Stab einfach mit einer sauberen Schere oder einem Skalpell kürzen. Da das Material elastisch ist, schneidet sich eine passende Metallkugel beim ersten Aufschrauben ihr eigenes, fest sitzendes Gewinde in den Kunststoff.
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