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Ohrpiercings | Piercings fürs Ohr

Ohrpiercings gehören zu den vielfältigsten Formen des Körperschmucks und umfassen weit mehr als das klassische Ohrläppchen. Von Knorpelpiercings wie Helix, Tragus und Conch bis hin zu speziellen Platzierungen wie dem Rook oder Industrial – die Auswahl an passendem Schmuck ist entscheidend für die Ästhetik und deine Gesundheit. Ob du schlichte Ohrstecker, filigrane Piercing Ringe oder funktionale Labrets bevorzugst: Hochwertige Materialien wie Titan G23 und Chirurgenstahl 316L garantieren dir maximale Verträglichkeit. Durch verschiedene Designs und Größen passt du dein Ohr-Schmuckstück perfekt an deine Anatomie und deinen persönlichen Stil an.

Ohrpiercings: Vielseitigkeit von Lobe bis Knorpelschmuck

Das Ohrpiercing ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl an Platzierungen rund um das menschliche Ohr. Während das klassische Lobe (Ohrläppchen) seit Jahrhunderten kulturell verankert ist, haben sich in der modernen Body-Modification zahlreiche Varianten im Knorpelgewebe etabliert. Jede dieser Stellen stellt spezifische Anforderungen an die Form und das Material des Schmucks. Da Knorpelgewebe langsamer heilt als das weiche Gewebe des Ohrläppchens, ist die Wahl des passenden Ohrschmucks nicht nur eine Frage des Designs, sondern auch der Biokompatibilität.

Beliebte Platzierungen und ihre Schmuckformen

In dieser Kategorie findest du Schmucklösungen für die gängigsten Ohr-Areale, die jeweils unter verschiedenen Synonymen und Fachbegriffen bekannt sind:

  • Helix und Forward Helix: Dieser Schmuck wird am äußeren, oberen Rand der Ohrmuschel getragen. Hier kommen meist kleine Ringe, Circular Barbells (Hufeisen) oder Labrets zum Einsatz.
  • Tragus und Anti-Tragus: Ein Piercing durch den kleinen Knorpelfortsatz direkt vor dem Gehörgang. Hier sind Labret-Stecker mit flacher Rückseite besonders beliebt, da sie beim Tragen von In-Ear-Kopfhörern nicht stören.
  • Conch (Inner und Outer): Das Piercing durch die Ohrmuschel. Es wird entweder mit einem großen Piercing Ring (der die Ohrkante umschließt) oder einem geraden Stab getragen.
  • Rook, Daith und Snug: Diese Platzierungen in den inneren Knorpelfalten des Ohrs erfordern meist gebogene Stäbe, sogenannte Curved Barbells oder Bananen, die sich der engen Anatomie anpassen.
  • Industrial: Hier verbindet ein langer, gerader Stab (Barbell) zwei gegenüberliegende Punkte im oberen Knorpelbereich.

Vor- und Nachteile der verschiedenen Ohr-Schmuckarten

Die Wahl zwischen einem Stecker und einem Ring beeinflusst nicht nur den Look, sondern auch das Tragegefühl im Alltag.

Vorteile

  • Hohe Individualität: Durch die Kombination mehrerer Piercings (Curated Ear) erschaffst du ein Gesamtkunstwerk an deinem Ohr.
  • Sicherer Sitz: Moderne Verschluss-Systeme wie Gewindekugeln oder Push-Fit-Systeme (Threadless) verhindern, dass du deinen Schmuck verlierst.
  • Materialvielfalt: Du kannst zwischen kühlem Silberglanz, warmen Goldtönen oder eloxierten Farben wählen, um deinen Typ zu unterstreichen.

Nachteile

  • Druckbelastung beim Schlafen: Besonders bei frischen Knorpelpiercings können Ringe oder lange Stäbe beim Liegen Druck ausüben. Hier empfiehlt sich oft ein Wechsel auf ein kurzes Labret (Downsize).
  • Längere Heilungszeit: Knorpelpiercings benötigen oft 6 bis 12 Monate für die vollständige Regeneration. In dieser Zeit ist konsequente Hygiene und hochwertiger Schmuck für dich essenziell.

Materialien und technische Standards

Für eine reizfreie Heilung und langfristigen Tragekomfort führen wir Ohrschmuck aus Titan G23. Es ist absolut nickelfrei und wird oft für den Ersteinsatz empfohlen. Chirurgenstahl 316L ist die robuste Alternative für bereits verheilte Kanäle. Besonders innovativ sind Threadless-Systeme, bei denen der Aufsatz nur gesteckt wird, was einen schnellen Designwechsel ohne Schrauben ermöglicht.

Die richtige Wahl von Stärke und Durchmesser

Die Standardstärke für Ohrpiercings im Knorpelbereich liegt meist bei 1,2 mm, während klassische Ohrläppchen oft mit 0,8 mm oder 1,0 mm getragen werden. Achte beim Kauf eines Rings auf den passenden Innendurchmesser: Ein zu kleiner Ring kann das Gewebe einschneiden, während ein zu großer Ring leicht hängen bleibt.

Welche Arten von Ohrpiercings gibt es?

Ohrringe waren von vielen in erster Linie dazu gedacht, ihren Rang zu zeigen, aber heutzutage schmücken sich die Menschen, weil sie Ohrstecker und Ringe mögen. Ohrpiercings, einschließlich Lobe, sind eine der beliebtesten Arten von Piercings. Schlichte Ohrlöcher können mit Stecker und Ringen akzentuiert werden. Es gibt verschiedene Spiralen, Stecker und Tunnel, um das Ohr zu schmücken. Ohrpiercings sind sehr vielfältig und unterscheiden zwischen folgenden Formen.

Conch Piercing werden auch als Ohrknorpelpiercings bezeichnet. Diese befinden sich auf der inneren oder äußeren Ohrmuschel.

Daith Piercing, dieses Piercing wird gerade in die Ohrmuschel gestochen. Bei richtiger Anwendung kann dieses Piercing auch helfen, Migränekopfschmerzen vorzubeugen. Zu diesem Fakt kamen einst Akupunkteure, da dieses Piercing auf einem Punkt drückt welche diese Schmerzen lindern bzw. vorbeugen soll.

Orbital Piercing: Ist eine Variation eines Conch-Piercings. Auch als Inner-Conch-Piercing bezeichnet.

Das Tragus-Piercing wird durch eine kleine Knorpelmasse der Ohrmuschel (Tragus) direkt vor dem Gehörgang gestochen.

Das Antitragus-Piercing wird direkt über dem Tragus in den Falten des unteren Knorpels, knapp über dem Ohrläppchen platziert.

Industrial Piercings kurz Industrial bzw. Scaffold-Piercing genannt, befindet sich meist am oberen Rand der Ohrmuschel. Es wird ein Barbell in zwei gegenüber liegender Helix eingeführt und der Durchmesser beträgt meist 1,6 mm.

Helix Piercing: Piercing durch das Knorpelgewebe der oberen Ohrkante gestochen. In Afrika tragen diesen Ohrschmuck die Ethien, bei denen es als Symbol für Schönheit und für den Wohlstand bekannt ist. Sie schmücken die Ohrstecker mit Eckzähnen, um einen furchteinflößenden Eindruck zu hinterlassen. Auch in Teilen von Nordamerika ist diese Art von Ohrsteckern / Ohrschmuck verbreitet. In Europa ist es seit 1990er Jahren ein modischer Aspekt.

Forward Helix: Spezielle Variante des Helix Piercing. Lass dich dazu von deinem Piercer beraten.

Rook: Diese Art von Piercing geht durch die Anti-Helix. Dieses Piercing sitzt senkrecht in der Anti-Helix oder auch dem Knorpelsteg. Dieser umrandet rückenseitig die Ohrmuschel. Generell wird im Gegensatz zum klassischen Lobe Piercing eher selten gestochen. Ab 1990er Jahren wurde es in Europa bekannter.

Snug Piercing: Ein Piercing durch den Ohrknorpel bezeichnet man als Snug. Meist wird als Ohrstecker ein Ball Closure Ring oder ein Curved Barbell benutzt. Nicht bei jedem ist dieses Piercing möglich. Die entsprechende Region des Ohres muss dafür entsprechend ausgeprägt sein.

Lobe: Das ist das klassische Ohrpiercing.

Upper Lobe: wird oberhalb des normalen Lobe gestochen

Transverse Lobe: werden seitlich am Ohr gepierct

Wie bei fast allen Arten von Piercings solltest du es in den ersten Tagen nach dem Stechen möglichst vermeiden, deine Ohrpiercings zu berühren. Die Piercings werden mit geeigneten Pflegeprodukten gereinigt und dürfen nur mit desinfizierten Händen berührt werden. Piercingschmuck sollte während der Heilungsphase nicht entfernt werden. Vermeiden Sie Saunen, Solarien und Duschgels. Der Wechsel vom ersten Schmuck ist bei Ohrläppchenpiercings nach 2 Monaten und bei Knorpelpiercings je nach Lokalisation nach 3-4 Monaten am kürzesten. In unserem Shop bei Murostar erhaltet ihr eine Vielzahl an Piercingschmuck für eure Ohren.

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